

|  | Schon in den frühen Morgenstunden trifft man sich in den Häusern von Herbstein, um sich gemeinsam in geselliger Runde auf diesen Tag einzustimmen. Der Ein oder Andere ist oft noch etwas erschöpft, da die letzten beiden Nächte mit der „Maskerade“ und der „Närrischen-Disco-Nacht“ entsprechend kurz waren und dem Narren so einiges abverlangt haben. Letzte Vorbereitungen an den Motivwagen werden getroffen, die Traditionsfiguren werden hergerichtet und der Springerzug begibt sich zum Friseur, damit vor Allem die darzustellenden Mädchen entsprechend frisiert und geschminkt werden.
Für den Bajazz und seinen Springerzug gilt es an diesem Morgen alle Kräfte zu mobilisieren, denn auf sie wartet durchaus eine gewisse sportliche Herausforderung, der Sprungtanz nämlich, der sie an der Spitze des Rosenmontagsumzuges ca. vier Stunden durch die Straßen von Herbstein begleitet. Mit einem lauten „Fertig Drei-Vier“ des Bajazz setzt die Musikkappelle ein und der Zug setzt sich in Bewegung. Aber auch die Reihenfolge des Zuges ist festgelegt. An erster Stelle wird der Zug von den Vorreitern angeführt. Direkt dahinter folgt der Elferrat, die Musikkappelle und der Springerzug, flankiert von den Gardisten, dem FVH-Ballett und den Fahnenträgern. Mittendrin trifft man immer wieder das Siebpferdchen, den Storch und den Erbsenstrohbär, sie gehören zu den ältesten traditionsverbundenen Figuren der Herbsteiner Foaselt.
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